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Aue-Säätiö - Die Aue-Stiftung
- Aue-Stiftelsen - The Aue Foundation
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Theodor-Aue-Kulturpreis
Margarethe-Aue-Preis
Ulla-Aue-Jugendpreis
Medaille für Verdienste um Frieden und Verständigung
Theodor Wilhelm Aue (*1916 Kokand - gestorben 1991 Helsinki) entstammte einer
aus Schlesien nach Rußland eingewanderten Moskauer deutschen Familie,
deren Zweige später auch in der Schweiz, in Estland, Schweden und Finnland
lebten. Im Jahre 1985, als die Wunden des Zweiten Weltkriegs in der Teilung
Deutschlands und Spaltung Europas noch schmerzlich sichtbar waren, hat er
mit seiner Frau Ulla in Helsinki die Stiftung zur Förderung deutscher
Kultur - heute AUE-Säätiö - gegründet, die diesen Preis
vergibt. Damit wollte er an die guten Traditionen der Präsenz überstaatlich
verstandener deutscher Kultur als organisch intergriertes Element europäischen
Bewußtseins im Nordosten des Kontinents anknüpfen.
Der Theodor-Aue-Kulturpreis wird zu gegebenen
Anlässen auf Beschluss des Vorstandes, der die Richtlinien der Stiftungspolitik
bestimmt, für herausragende Leistungen auf allen Gebieten der Kultur
vergeben, die dazu beigetragen haben, dass die Begegnung mit deutschsprachiger
Kultur den europäischen Gedanken in Finnland und Nordosteuropa im Sinne
des Stifters festigen helfen konnte.
Der Margarethe-Aue-Preis wird zur
Würdigung besonderen sozialen Engagements und des Einsatzes für
die Verständigung zwischen Menschen verschiedener Völker verliehen.
Margarethe Aue (1886-1983), die Mutter des Gründers der Aue-Stiftung,
hat in ihrem Leben ein Beispiel von unerschrockener Hilfsbereitschaft sowie
Engagement für die Gemeinschaft unter schwierigen Bedingungen gegeben.
Der Ulla-Aue-Jugendpreis wird für beispielhafte Leistungen auf allen Gebieten der deutschsprachigen Erziehungs-, Bildungs- und Jugendarbeit vergeben, die dazu beigetragen haben, dass die Begegnung mit deutschsprachiger Kultur Kindern und Jugendlichen aus Finnland und Nordosteuropa die Bedeutung eines friedlichen Zusammenlebens nachwirkend hat nahebringen können und so den europäischen Gedanken im Sinne des Stifters festigen konnte.
Die Medaille für Verdienste um Frieden und Verständigung zeichnet Persönlichkeiten
aus, die sich für das Zusammenwachsen des Ostseeraums, für gegenseitiges
Verständnis seiner Staaten und Völker sowie für die Vertiefung
der Beziehungen zwischen Finnland, dem europäischen Nordosten und dem
deutschsprachigen Europa auf außergewöhnliche, weit über das
normale Maß hinausgehende Weise eingesetzt und damit den Frieden
und die Verständigung über Grenzen hinweg gefördert haben.
Vorschlagen können Privatpersonen, Institutionen und juristische Personen, die in einem deutlichen Bezug zur deutschsprachigen Kultur stehen. Die Auswahl von Preisträgern erfolgt - wenn vom Vorstand nicht anders bestimmt - auf Vorschlag durch ein unabhängiges Preiskomitee unter Ausschluss des Rechtsweges.

