Die Familie Aue

 Die Stiftungsgründer Ulla und Theodor Aue

Der Weber Wilhelm Aue aus Schlesien zog um 1850 nach Moskau, wo er es zu Reichtum brachte und eine große Familie gründete.

Seinen Sohn Max zog es noch weiter - bis in den 'russischen Orient' nach Kokand, wo wiederum sein Sohn Theodor geboren wurde.

Der Name Aue wird im heutigen Russland bald verschwunden sein - Krieg, Revolution und Verfolgung haben nach 1917 die große Geschwisterschar dezimiert oder zur Auswanderung gedrängt.

Max Aue kam 1922 über Estland nach Finnland, wo sein Sohn Theodor nach einer erfolgreichen Karriere als Geschäftsmann im Jahr 1985 gemeinsam mit seiner Frau Ulla die 'Stiftung zur Förderung deutscher Kultur' (heute Aue-Stiftung) gründete.

Max Aues zweiter Sohn zog nach Schweden, die meisten Nachkommen der Aue-Familie leben heute in der Schweiz.

Die Familie Aue 

Wilhelm Aue und Emma Aue, geb. Peltzer mit ihren Kindern (um 1905); sitzend von links: Sophie, Rudolf, Emma (Mutter), Christine (vorn), Meta (hinten), Wilhelm (Vater), Max; stehend von links: Georg, Bertha, Felix, Wilhelm (Sohn, genannt Willy), Emma (Tochter).

Theodor Aue in Uniform

Theodor Aue im finnisch-sowjetischen Winterkrieg 1939-40 in der Uniform des Zivilbevölkerungsschutzes; er war Chef der Erste-Hilfe-Abteilung des Helsinkier Stadtbezirks Katajanokka.

Wilhelm Aue vor der von ihm gegründeten Fabrik für Ziegel und Keramik in Prosjanaja