Aue-Stiftung in den Medien: Interview der Vorsitzenden Arrakoski-Engardt in der Deutsch-Finnischen Rundschau
05.12.2025
Die Deutsch-Finnische Gesellschaft veröffentlicht viermal jährlich die Deutsch-Finnische Rundschau, in deren 205. Ausgabe (Juni 2025, Band 57) die Vorsitzende der Aue-Stiftung, Annamari Arrakoski-Engardt, anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Stiftung interviewt wurde.
In dem Interview beschreibt Arrakoski-Engardt die Aue-Stiftung als „eine kleine Stiftung mit einer großen Mission“: die Förderung der deutschen Sprache in Finnland und die Unterstützung des kulturellen Austausches zwischen Finnland und dem deutschsprachigen Europa. Die Vorsitzende findet es faszinierend, große Ziele anzugehen, und betont, dass diese auf vielfältige Weise erreicht werden können.
Die 1985 gegründete Stiftung hat in ihrer 40-jährigen Geschichte zahlreiche Veränderungen in den Beziehungen Finnlands zu Europa miterlebt, darunter den Beitritt zur Europäischen Union und zur NATO. Vor 40 Jahren war es selbstverständlich, dass finnische Schulen neben den beiden Amtsprachen (Finnisch und Schwedisch) mehr als eine Fremdsprache unterrichteten. Seitdem hat die Bedeutung von Sprachkenntnissen abgenommen. Andererseits ist es heute z.B. einfacher, einen Austausch in einem deutschsprachigen Land zu absolvieren, und künstliche Intelligenz hat dem Sprachenlernen und dem kulturellen Austausch neue Dimensionen verliehen.
Die Beziehungen zwischen Finnland und Deutschland sind gut. Die Aue-Stiftung schätzt ihre Partner in Finnland sehr und hofft auf eine weitere Vertiefung der europäischen Zusammenarbeit.